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Sonnenschutz von A-Z - Von Absorption, Plisseevorhang bis Vertikaljalousien und Wintergarten-Beschattung
| Sonnenschutz A-Z - Fachbegriffe |
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AbminderungsfaktorDer Abminderungsfaktor gibt die durch de Beschichtung entstehende Verbesserung an. Der Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) der individuellen Scheibe mit Folienbeschichtung wird durch den Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) der Scheibe ohne Beschichtung geteilt. Weiterlesen » AluminiumlamellenDie aus Gründen der besseren Stabilität konkav-konvex geformten Lamellen haben zum einen eine große Reflexionswirkung und erlauben darüber hinaus eine optimale Raumauslichtung. Für Sicht- und Sonnenschutzanlagen werden Alulamellen bevorzugt im Pflegebereich eingesetzt, speziell bei hoher Anforderung an Hygiene und Feuchtigkeitsresistenz, Pflegeleichtigkeit und Resistenz gegen Bakterien, Schimmel sowie Verrottung. Weiterlesen » AußenbeschattungIm Rahmen des Sonnenschutzes außerhalb des Gebäudes angebrachte Vorrichtungen verschiedenster Art zur Beschattung von Räumen. Hierzu gehören: Jalousien, Markisen, Rollos, Sonnensegel etc.
Nebenstehend ein Beispiel einer Außenbeschattung als Gegenzuganlage. Bei dieser Antriebstechnik ist die Anlage auch bei waagerechten Glasfenstern einsetzbar. Die Koppelung mehrerer Felder ermöglicht die Beschattung von großen Glasflächen mit zentraler Bedienung durch Elektroantrieb. Speziell für die Außenbeschattung gibt es teiltransparente Gewebe, die eine optimale Wirkung als Sonnenschutz und gleichzeitig eine hervorragende Durchsicht nach außen bieten
Weiterlesen » AußenraffstoresAuch Außenjalousien genannte, dem Fenster vorgelagerte Sicht- und Sonnenschutzeinrichtung, die sich aufgrund ihres robusten Charakters besonders für den Objektbereich eignet (Industriegebäude, Krankenhäuser und Schulen etc.). Die Lamellen sind schlagregen- und windfest, frostbeständig und resistent gegen Industrieluft, Öl sowie Lösungsmittel. Die individuell mögliche Verstellbarkeit erlaubt eine optimale Lichtsteuerung. Weiterlesen » AußenjalousienSie sind auch als Außenraffstores bekannt und haben sich als Fassadengestaltungselement mit guten Reflexionseigenschaften mit hochmoderner Steuerungen im Objektbereich durchgesetzt. Die individuelle Verstellbarkeit der Lamellen ermöglichen eine optimale Lichtsteuerung. Eine Fassadensteuerung ist aufgrund des einheitlichen Erscheinungsbildes und der Windanfälligkeit angebracht.
Nachteile sind das sie nicht bei jedem Wetter nutzbar sind (z.B. Sonne und Wind), höhere Investitionskosten haben, sind pflegeaufwendiger (Reinigung + Rüstungen bei Wartungsarbeiten), oftmals wird nachträglich noch ein innenliegender Sonnenschutz nachgerüstet.
Weiterlesen » außenliegender Sonnenschutz Sonnenschutz außen
Der Sonnenschutz absorbiert einen Teil der einfallenden Sonnenenergie. Die Wärme wird durch Wärmestrahlen und Wärmekonvektion (Wärmetransport durch Luftbewegung) nach außen bzw. nach innen Richtung Glasscheibe weitergegeben. Stellt diese Scheibe nun einen hohen Widerstand für diese Wärme dar (niedriger k-Wert, Wärmedurchgangskoeffizient/ neuerdings U-Wert), so kann diese Wärme schlechter ins Rauminnere gelangen. Dies hat zur Folge, dass sinkt.
Weiterlesen » ArbeitsstättenverordnungDas Arbeitsschutzgesetz ( ArbSchG ) in Verbindung mit der Arbeitsstättenverordnung ( ArbStättV ) regelt in § 4, dass „....der Arbeitgeber die Arbeitsplätze so zu gestaltet hat, dass eine gesundheitliche Gefährdung möglichst vermieden wird“. Dazu gehört selbstverständlich der Schutz vor unzuträglichen Temperaturen, der in § 6 ArbStättV näher geregelt ist. In seinem Urteil 3 O 411/01 vom 26.3.2003 hat das Landgericht Bielefeld dem Mieter von Arbeitsräumen Recht gegeben, dass der Vermieter bzw. Bauträger Vorkehrungen zu treffen hat, so dass eine Innentemperatur von 26º C nicht überschritten wird. Die Innentemperatur muss jedoch, sofern diese 26º C überschreitet, in jedem Fall 6º C unter der Außentemperatur liegen. Arbeitsstätten – Richtlinien (hier: Arbeitsstättenrichtlinie „Raumtemperaturen“ ASR 6) sind zwar keine verbindlichen Rechtsvorschriften; sie haben jedoch empfehlenden Charakter und sind demnach dennoch Grundlage für die Rechtsprechung.
Genauso wie sich die Planung und Ausführung von Wärmeschutz – Maßnahmen zur wichtigsten, durch und durch reglementierten „Bauplanungspflicht „ entwickelt hat, wird das Zuordnen und Integrieren von Außenraffstores als Sonnen-, Hitze-, Sicht- und Blendschutz in Zukunft selbstverständlich sein. Bisher war dies nicht selbstverständlich, zumal die Regelwerke, Nomen und Vorschriften dieses Thema unberechtigterweise stiefmütterlich behandelt hatten. Genau das ändert sich nun in schnellen Schritten: Zunächst beginnt man einzusehen, dass die Regelung der Innentemperaturen nicht einfach mit dem Einbau von Klima- und Kühlanlagen erledigt ist. Kühlanlagen erhöhen den primären Energiebedarf. Das passt nicht in das Kyoto-Protokoll, und sollte solange als Reservelösung zurückgestellt werden, wie ein außenliegender Raffstore die klimaregelnden Aufgaben zuverlässig erfüllt.
Grundlagen für den Einbau einer Außenraffstore – Vorrichtung sind Berechnungen nach DIN 4108-2. Hier wird die Fensterfläche in m², der Gesamtenergiedurchlassgrad der Verglasung ( einschließlich Sonnenschutz ) in Relation zur Nettogrundfläche des Raumes gesetzt. Bei großen Projekten wie Verwaltungsbauten mit geschoßhohen Fassadenelementen bzw. vorgehängten Fassaden sind neben den Berechnungen thermische Simulationen und Strömungsuntersuchungen erforderlich. Der Erfolg und die objektspezifisch richtige Ausführung hängt des weiteren von der Lage, der Klimaregion, der Abstimmung mit der Verglasung, den Lüftungsvorrichtungen, der Nutzung und natürlich vom Grad der Wärmedämmung am Baukörper ab.
Während der winterliche Wärmeschutz so gut wie keinen Einfluss auf sichtbare Fassadenbild nimmt, kann mit dem außenliegenden Raffstore interessant gestaltet werden. In Erinnerung an den Leitspruch des Architekten Le Corbusier „ Fenster, Sprache der Architektur “ sollte der Außenraffstore bewusst in die Fassaden – Gestaltung einbezogen werden. Automatisierung durch Steuerungstechnik gewährleistet auch ohne Nutzereingriff einen größtmöglichen Wirkungsgrad.
Wer aus gestalterischen Erwägungen auf den innenliegenden Sonnenschutz ausweicht, muss wissen, dass dessen Effizienz (Wärmeschutz) ebenfalls entscheidend von der Art der Verglasung abhängt, jedoch den außenliegenden Sonnenschutz nicht erreicht (Treibhauseffekt).
Generell gilt, dass das Zusammenspiel zwischen Glasfläche, Glasart und dem beweglichen Sonnenschutz zu den ersten Planungsschritten gehört. Diese dürfen nicht dem Experimentieren oder gar dem Zufall überlassen werden. Mit Blick auf die Einführung des „Energiepasses“ und die EU – Richtlinie „ Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden “ in Deutschland wird so der Außenraffstore mit seinen Multifunktionen schon bald eine Schlüsselposition bei der Planung und Ausführung von Fassadenelementen einnehmen.
Weiterlesen » BaldachinUrsprüngliche Bezeichnung für einen sehr kostbaren Seidenstoff, der aus dem Iran kam. Bezeichnung auch für den Stoffüberzug eines Himmelbettes, früher auch als Himmelbett, Thron, Altar, Kanzel etc. Heute auch eine geläufige Bezeichnung für eine Sonnenschutzeinrichtung in Form einer Deckenbespannung bei der Innenbeschattung,
Baldachine eignen sich zur Beschattung von Wintergärten, Pergolen, Glasdächern, Veranden und für Deckenverkleidung. Der Baldachin ist leicht anzubringen, schütz vor Sonne und Regen und schafft darüber hinaus eine wohnliche Atmosphäre.
Weiterlesen » b-FaktorDer Abschirmgrad gibt das Verhältnis der Durchlässigkeit von Sonnenenergie durch ein Zweischeiben-Normalglasfenster zu der Durchlässigkeit der jew. Verglasung mit Beschichtung an. Weiterlesen » Beleuchtungsstärke EDie Beleuchtungsstärke bezeichnet das Verhältnis des Lichtstromes, der auf eine Fläche fällt zu der Fläche.
Die Einheit ist Lux, 1 lux = lm / m²
Diese Einheit ist für die Beurteilung des Arbeitsplatzes relevant. 500 Lux sind für einen Büroarbeitsplatz optimal. Im Vergleich dazu herrschen mittags bei Sonne im Freien 100.000 Lux.
In der DIN 5035 sind die Angaben über die Größe der Beleuchtungsstärke genau festgelegt. Die Beleuchtungsstärke hat eine direkte Auswirkung auf den Menschen. Sie beeinflusst Sehleistung, Wohlbefinden, Arbeitssicherheit und Wirtschaftlichkeit.
Um zu verstehen, wie die Sehleistung beeinflusst wird, betrachten wir uns den Aufbau des Auges. Das Auge funktioniert, vereinfacht gesagt wie eine Kamera. Eine Linse haben beide, der Film entspricht der Netzhaut. Die Lichtempfindlichkeit des Auges reguliert sich zum einen über Veränderung des Pupillendurchmessers, wie es auch beim Fotoapparat über die Irisblende vorgenommen wird. Bei zunehmender Helligkeit verringert sich der Durchmesser der Öffnung.
Je kleiner der Blendendurchmesser ist, desto größer ist der Abstandsbereich vom Auge in dem man scharf sehen kann.
Zum anderen gibt es einen Abbauprozess in den Sehzellen, der die Reizschwelle gegenüber dem Licht anhebt. Man reagiert auf die Helligkeit nicht mehr so empfindlich. Die Adaption von dunkel nach hell vollzieht sich in wenigen Sekunden. Der umgekehrte Anpassungsprozeß beansprucht 45 bis 50 Sekunden. Auf die Kamera bezogen wäre dieser Prozess gleichzusetzen mit dem Austauschen von Filmen mit unterschiedlicher Lichtempfindlichkeit. Das Auge kennt noch einen dritten Adaptionsprozess. Die Netzhaut besteht aus farbempfindlichen Zapfen und lichtempfindlichen Stäbchen. Die Aufnahme des Lichtes wird mehr auf Stäbchen verlagert, das heißt, man kann noch etwas erkennen, nimmt jedoch die Farbe nicht mehr wahr. Je älter der Mensch wird, desto mehr Licht benötigt er zum Sehen. Deswegen sind die 500 Lux ein Richtwert, der nicht unterschritten werden sollte.
Weiterlesen » BeschattungsstoffeStoffe die zum Zwecke des Sonnenschutzes im Innen- und Außenbereich eingesetzt werden, nennt man auch Markisenstoffe. Ihre speziellen Stoffkonstruktionen, ähnlich der Kettenwirktechnik, sorgen für eine angenehme Klimaregulierung, die durch gleich bleibende Dimensionsstabilität der Luftzirkulation und des Abflusses der Stauwärme hergestellt werden. Die Gewebe sind oftmals wasserabweisend aufgrund einer Teflon-Beschichtung und verrottungsfest. Weiterlesen » BildschirmarbeitsplätzeHier die Beschattung von Bildschirmarbeitsplätzen. Seit Dezember 1996 gilt in Deutschland die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmen (Bildschirmarbeitsverordnung). Zusammen mit dem Arbeitsschutzgesetz sind damit für den Bürobereich die EG-Richtlinien in nationales Recht umgesetzt.
Eine neue EU-Richtlinie (EU 90/270) bestimmt die Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen, die gegen Sonneneinstrahlung geschützt sein müssen und dabei eine permanente Sichtverbindung nach außen zulassen. Für die Umsetzung dieser Maßnahmen stellen die Hersteller innenliegender Sonnenschutzprodukte ein breites Produktspektrum zur Verfügung, das auch in Verbindung mit außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen optimiert werden kann.
Weiterlesen » BildschirmarbeitsplatzverordnungNach dieser Verordnung sind Bildschirmarbeitsplätze so einzurichten, dass leuchtende und beleuchtete Flächen keine Blendung auf dem Bildschirm verursachen und Reflexionen auf dem Bildschirm soweit wie möglich vermieden werden. Die Fenster müssen mit der geeigneten verstellbaren Sonnenschutz - Rollos ausgestattet sein, durch die sich die Stärke des Tageslichteinfalls auf dem Bildschirmarbeitsplatz vermindern lässt DIN 5035 Teil 7. Empfehlenswert ist der Einsatz von Rollos mit speziellen Aluminium bedampften Blendschutz - Behängen. Weiterlesen » Black-out-StoffeDekostoffe in Mehrfachbeschichtung ergeben einen absolut lichtundurchlässigen Stoff, der besonders im Objektbereich eingesetzt wird. Durch Verwendung von Black-out-Stoffen kann in Verbindung mit der entsprechenden Rollokonstruktion eine wirksame Vollverdunklung eines Raumes erzielt werden.
Der Einsatz des Finalproduktes (Vertikaljalousien oder Rollos) unterscheidet sich in
• Abdunkelung
• Verdunkelung
• Totalverdunkelung (z.B. Fotolabor)
Für Konferenzräume haben sich immer mehr die bedienfreundlichen Vertikaljalousien mit blackout - Gewebe durchgesetzt
Weiterlesen » BlendschutzSonnenschutzeinrichtung, die zur Vermeidung von Lichtreflexen, zu hohen Raumtemperaturen durch Sonneneinstrahlung und zur optimalen Lichtverteilung eingesetzt wird. Zum Einsatz kommen Jalousien, Faltstores, Rollos und Vertikaljalousien. Ergänzend zum Sonnenschutz ist bei Bildschirmarbeitsplatz außerdem unbedingt zu beachten, dass die Bildschirmebene in einem rechten Winkel zur Fensterfläche stehen muss.
Gemäß der Richtlinien des Verbandes (Verband innenliegender Sicht- und Sonnenschutz e.V., Krefeld) müssen Blendschutzeinrichtungen folgende Eigenschaften haben:
• Vermeidung von Blendwirkungen durch das Sonnenlicht bei gleichzeitig ausreichender Versorgung mit Tageslicht
• Vermeidung eines zu großen Leuchtdichteunterschiedes zwischen besonnten und unbesonnten Flächen
• Gewährleistung der Sichtverbindung nach außen
• unwesentliche Beeinflussung des Tageslichtes im Innenraum und damit der Farb- und Farbwiedergabeeigenschaften
• keine Behinderung der natürlichen Belüftung
• Wirtschaftlichkeit in Montage, Bedienung und Wartung
Dieser Begriff findet hauptsächlich Anwendung für Anlagen im Innenbereich einer Fassade.
innovative textile Sonnenschutz-Systeme gegen Licht und Wärme
Im Bereich des innen liegenden Sonnenschutzes müssen Textilien wie auch die Materialien Kunststoff, Folie oder Metall für eine gezielte Lichtlenkung und einen guten thermischen Komfort sorgen. Darüber hinaus sollen sie zum kosteneffizienten Betrieb eines Gebäudes beitragen, optisch ansprechend und aus Sicherheitsgründen schwer entflammbar sein. Zudem müssen sie den Leistungsanforderunge der DIN EN 14501 (Abschlüsse - Thermischer und visueller Komfort) entsprechen.
Licht-, Wärme- und Sichteigenschaften von Textilien steigen stetig stetig. So wurden im Hause SOLARMATIC immer wieder neue Methoden ausprobiert, um die Eigenschaften der Materialien zu verbessern. Die Beschichtung mit Perlglanzpigmenten (z.Bsp. Gewebe D09) konnte sich durchsetzen. Weiterlesen » BlendungPhysiologische Blendung hat eine Herabsetzung der Sehfunktion zur Folge, ohne das ein unangenehmes Gefühl resultieren muss. Psychologische Blendung bezeichnet Blendung, bei welcher ein unangenehmes Gefühl hervorgerufen wird, ohne das damit eine merkbare Herabsetzung des Sehvermögens verbunden sein muss. Die empfohlene maximale Leuchtdichte im Bildschirmhintergrund wird aus Gründen der Blendungsbegrenzung mit 400 cd/m² angegeben, kann je nach Art des Bildschirms modifiziert werden. Weiterlesen » BrandverhaltenDas Brandverhalten eines Baustoffes wird entsprechend folgendem Schema eingeteilt:
Nichtbrennbare Baustoffe (A)
Nichtbrennbare Baustoffe ohne Anteile von brennbaren Baustoffen (A1)
Nichtbrennbare Baustoffe mit Anteilen von brennbaren Baustoffen (A2)
Brennbare Baustoffe (B)
Schwerentflammbare Baustoffe (B1)
Normalentflammbare Baustoffe (B2)
Leichtentflammbare Baustoffe (B3)
In den Klammern ist jeweils der Kurznahme für die Baustoffklasse nach DIN 4102 angegeben.
Ein leichtentflammbarer Baustoff darf in ein Gebäude nur eingebaut werden, wenn er mit einem anderen Baustoff so verbunden wird, dass der Verbundwerkstoff nicht mehr leichtentflammbar ist.
Bis hin zur Baustoffklasse B1 gelten die Baustoffe als selbstverlöschend. Ab Baustoffklasse B2 unterhält der Brand sich selbst, auch wenn die Brandursache entfällt.
Die Zuordnung der Baustoffe in Baustoffklassen entsprechend ihrem Brandverhalten wird durch Brandversuche vorgenommen.
Gemäß der Europäischen Normung werden noch feinere Unterteilungen der Baustoffklassen entsprechend ihrem Brandverhalten vorgenommen. Dort geht unter anderem zusätzlich das Maß für die Rauchentwicklung und das brennende Abtropfen in die Klassifizierung mit ein.
Weiterlesen » Candela Candela (cd) ist die Einheit der Lichtstärke. Candela kommt aus dem Lateinischen und heißt Kerze. Eine Kerzenflamme hat die Lichtstärke 1 Candela. Der Schein der Kerze ist also die physikalische Basisgröße für alle messbaren Lichtstärken. Zum Vergleich, ein Autoscheinwerfer hat 55 Candela, eine 100 Watt Glühbirne 110 Candela, Leuchtfeuer für die Luftfahrt können sogar die Lichtstärke von 2.000.000 Candela haben.
Die Lichtstärke steht in Abhängigkeit zur Entfernung von der Lichtquelle. Je weiter entfernt eine Messung vorgenommen wird, desto geringer ist die Lichtintensität. Das bedeutet im Raum, die Helligkeit nimmt mit zunehmendem Abstand vom Fenster ab. Bei einer Entfernung von 5-6 m vom Fenster und einer Raumhöhe von ca. 3 m benötigt man künstliche Beleuchtung, um den erforderlichen Luxwert zu erreichen
Für PC-Arbeitsplätze sollten ca. 500 Lux angestrebt werden.
Weiterlesen » Cut-Off-StellungBei der Cut-Off-Stellung einer Sonnenschutzvorrichtungen mit verstellbaren Lamellen ist die Einstellung der Lamellen so, dass die Sonne direkt nicht sichtbar ist, eine Durchsicht jedoch weiterhin möglich ist und Tageslicht ausreichend einfallen kann. Weiterlesen » ChangeantGewebe mit schillernder Farblegung durch Verwendung unterschiedlich gefärbter Kett- und Schussfäden (CASA 7101 - 7105). Weiterlesen » DIN 4102 A2Deutsche Industrie-Norm für nicht brennbare Baustoffe. Diese Klassifizierung schließt Baustoffe ein, welche bei der Beflammung nicht brennen, sondern nur langsam schmelzen, ohne eine eigene Flamme zu entwickeln. Diese Materialien zeigen also keine eigenen Flammen. Sie glimmen, aber glühen nicht und entwickeln keine zündbaren toxisch gefährlichen Gase. Weiterlesen » DIN 4102 B1Deutsche Industrie-Norm für schwerentflammbare Baustoffe. Diese Klassifizierung schließt Baustoffe ein, deren Abbrennen in kurzer Zeit verhindert wird. Weiterlesen » DIN 5035 Teil7Deutsche Industrie-Norm über die Begrenzung der Reflexionsbildung an Bildschirmarbeitsplätzen. Diese Norm stellt lichttechnische Anforderungen an die Bildschirmarbeitsplätze, sowie lichttechnische Gestaltung an die Räume. Weiterlesen » DIN 53438 K1Deutsche Industrie-Norm zur Ermittlung der Brennklasse für Textilien, bei denen die Hinterkante beflammt wird. Die Klassifizierung ergibt sich aus der Zeit zwischen Anbrennen und Durchbrennen bis zur Oberkante. Weiterlesen » DIN 54003/4Deutsche Industrie-Norm für die Bestimmung der Lichtechtheit von Materialien. 54003 (Tageslicht) ist die alte Norm und die 54004 (Xenonlicht) ist die neue Norm. Es wird die Widerstandsfähigkeit von eingefärbten und bedruckten Textilien gegen die Einwirkung von Licht gemessen. Die Lichtechtheit wird bewertet, indem der Lichtechtheitstyp festgelegt wird. Diese Einteilung geht von 1-8, wobei Note 1 eine geringe und Note 8 die höchste Lichtechtheit bedeutet. Weiterlesen » DIN 54021Deutsche Industrie-Norm für die Reibechtheit von Materialien. Dieses Prüfverfahren dient der Bestimmung der Widerstandsfähigkeit gefärbter und bedruckter Sonnenschutz und Blendschutz - Textilien gegen Abreiben und Abfärben. Die Reibechtheit wird von Note 1-5 bewertet, wobei Note 1 eine geringe und Note 5 eine starke Reibechtheit anzeigt.Direkte Blendung
ist die Blendung, die unmittelbar durch Flächen hoher Leuchtdichten, z.B. durch die Sonne oder den hellen Himmel, verursacht wird.
Weiterlesen » Durchlaßfaktor (b)Je kleiner b, desto geringer der Energieertrag (Erhöhung der Raumtemperatur) b=g/0,87 . . . auch als Wärmetransmission bezeichnet. Weiterlesen » DIN EN 410• DIN 18073 Ausgabe:1990-11
Rollabschlüsse, Sonnenschutz- und Verdunkelungsanlagen im Bauwesen; Begriffe, Anforderungen
• DIN EN 13363-2 Ausgabe 2002 Sonnenschutzeinrichtungen in Kombination mit Verglasungen - Berechnung der Solarstrahlung und des Lichttransmissionsgrades - Teil 2: Referenzverfahren; Deutsche Fassung prEN 13363-2:2002
• DIN EN 13363 Ausgabedatum: 2002-11-00
Durch die Berechnungsgrundlagen und die Referenzverfahren werden die Voraussetzungen zur richtigen Planung und Ausführung von Gebäuden mit großflächigen transparenten Fassadenteilen geschaffen.
• EN 13561 Ausgabedatum: 2005-01-00
Markisen - Anforderungen und Klassifizierungen;
Die neue Europäische Norm legt die Anforderungen fest, die Markisen erfüllen müssen, wenn sie an Gebäuden angebracht werden. Sie gilt für alle Markisen, sowie für ähnliche Produkte gleich welcher Konzeption und Art der eingesetzten Werkstoffe.
• DIN EN 13659 Ausgabedatum: 2005-04-01
Die Europäische Norm EN 13659:2004 wurde von der Arbeitsgruppe 3 (Abschlüsse, des Technischen Komitees CEN/TC 33 für Türen, Tore, Fenster, Abschlüsse, Baubeschläge und Vorhangfassaden), Sekretariat Frankreich, unter deutscher Mitwirkung erarbeitet.
Diese Europäische Norm wurde vom CEN am 2. März 2004 angenommen und ist am 1. April 2005 in Kraft getreten. Mit dem 1. April 2006 muss sie den Status einer nationalen Norm erhalten, sie ersetzt die DIN 18073.
Die DIN EN 13659 ist Teil einer Reihe von Normen, die sich mit Abschlüssen von Gebäuden befassen, wie sie in EN 12216 definiert sind. Darunter fallen Produkte wie Außenjalousie, Rollladen, Drehladen, Faltladen ungeführt, Faltladen geführt (flach geschlossen), Faltladen geführt (Akkordeon) oder Schiebeladen, mit oder ohne Ausstellvorrichtung.
• DIN 18358 Ausgabe:2000-12
VOB Verdingungsordnung für Bauleistungen - Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Rollladenarbeiten
• EN 12216 Ausgabe: 2002-11
Abschlüsse - Terminologie, Benennungen und Definitionen; Dreisprachige Fassung
Die DIN EN 12216 gilt für alle Markisen und Abschlüsse, die nachfolgend genannt sind, ungeachtet ihrer Zweckbestimmung, Gestaltung und Materialbeschaffenheit, und wie sie im Bauwesen Verwendung finden. Sie gilt nicht für Tore.
• DIN EN 1932 Ausgabe:2001-08
Abschlüsse und Markisen - Widerstand gegen Windlast - Prüfverfahren; Deutsche Fassung EN 1932:2001
• DIN EN 1933 Ausgabe:1999-03
Markisen - Widerstandsfähigkeit gegenüber der Belastung durch Wasseransammlung - Prüfverfahren; Deutsche Fassung EN 1933:1998
• DIN EN 12045 Ausgabe:2000-12
Motorangetriebene Abschlüsse und Markisen - Nutzungssicherheit - Prüfung und Messung der Schubkräfte; Deutsche Fassung EN 12045:2000
• DIN EN 12194 Ausgabe:2000-10
Äußere und innere Abschlüsse und Markisen - Falschbedienungen - Prüfverfahren; Deutsche Fassung EN 12194:2000
• DIN EN 12833 Ausgabe:2001-10
Rollläden für Dachflächenfenster und Wintergärten - Widerstand gegen Schneelast - Prüfverfahren; Deutsche Fassung EN 12833:2001
• DIN EN 13120 Ausgabe:1998-03
Innenliegende zusätzliche Abschlüsse an Fenstern und Türen - Leistungsanforderungen; Deutsche Fassung prEN 13120:1997
• DIN EN 13363-1 Ausgabe:2003-10
Sonnenschutzeinrichtungen in Kombination mit Verglasungen - Berechnung der Solarstrahlung und des Lichttransmissionsgrades - Teil 1: Vereinfachtes Verfahren
• DIN EN 13363-2 Ausgabe:2002-11
Sonnenschutzeinrichtungen in Kombination mit Verglasungen - Berechnung der Solarstrahlung und des Lichttransmissionsgrades - Teil 2: Referenzverfahren; Deutsche Fassung prEN 13363-2:2002
• DIN EN 13561 Ausgabe:2005-3
Die EN 13561 befasst sich mit den Themen Markisen - und deren Leistungs- und Sicherheitsanforderungen. Der Beginn der Anwendung als harmonisierte europäische Norm beginnt am 1.3.2005 und muss dann bis zum Ende der Koexistenzperiode am 1.3.2006 in nationales Recht umgesetzt werden.
Die Europäische Norm gilt für alle Markisen, sowie für ähnliche Produkte gleich welcher Konzeption und Art der eingesetzten Werkstoffe, die wie folgt und in der EN 12216 definiert sind:
o Gelenkarmmarkisen
o Kastenmarkisen
o Scherenarmmarkisen
o Fallarmmarkisen
o Markisoletten
o Senkrechtmarkisen
o Fassadenmarkisen
o Wintergartenmarkisen
o Dachflächenfenstermarkisen
o Korbmarkisen
o Fächermarkisen
o Insektenschutz
o Sonnenblenden
Diese Produkte können entweder manuell bedient, mit oder ohne Ausgleichfeder, oder elektrisch angetrieben werden (kraftbetätigte Produkte).
• DIN EN 13659 Ausgabe:1999-10
Abschlüsse - Anforderungen und Klassifizierung; Deutsche Fassung prEN 13659:1999
• DIN EN 14500 Ausgabe:2002-08
Abschlüsse - Thermisches und visuelles Verhalten - Prüfverfahren; Deutsche Fassung prEN 14500:2002
• DIN EN 14501 Ausgabe:2006-02
Abschlüsse - Thermischer und visueller Komfort - Leistungsanforderungen und Klassifizierung; Deutsche Fassung EN 14501:2005
• DIN EN 60335-2-97 Ausgabe:2001-05
Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke - Teil 2-97: Besondere Anforderungen für Rollläden, Markisen, Jalousien und ähnliche Einrichtungen (IEC 60335-2-97:1998, modifiziert); Deutsche Fassung EN 60335-2-97:2000
• ISO 10966 Ausgabe:1994-07
Textilien - Gewebe für Markisen und Campingzelte - Anforderungen
Weiterlesen » E=BeleuchtungsstärkeE = Die Beleuchtungsstärke nach DIN 5031-3 ist der Quotient aus dem auf eine Fläche auftreffenden Lichtstrom und der beleuchteten Fläche. Sie wird in Lux (lx) angegeben.
Eloxieren
Das Eloxieren - international auch Anodisieren genannt - ist ein bewährtes Verfahren zur Oberflächenveredelung von Aluminium. Durch einen elektrochemischen Prozeß wird die Materialoberfläche eine extrem feinporige, harte und zunächst farblose Oxidschicht umgewandelt. Im Gegensatz zu anderen Veredelungsverfahren entsteht die Oxidschicht aus dem Grundmaterial selbst- es wird kein Fremdmaterial aufgebracht
Weiterlesen » EmmisivityDieser Wert beschreibt die Fähigkeit einer bestimmten Oberfläche, Wärmestrahlung zu absorbieren oder zu reflektieren.
Je niedriger dieser Wert, desto weniger Raumwärme wird absorbiert, d.h. mehr Wärme wird in den Raum zurück reflektiert.
Weiterlesen » FaltarmmarkiseBei diesem Markisentyp ziehen zwei an der Hauswand installierte Fallarme das eingerollte/gefaltete Markisentuch heraus. Je nach Anbringungshöhe und Ausfahrwinkel ergibt sich ein unterschiedlicher Beschattungseffekt. Durch stufenlose Verstellbarkeit der Arme auf den Standrohren ist fast jeder Neigungswinkel einstellbar. Tuch und Technik können im eingerollten Zustand durch eine entsprechende Abdeckung gegen Feuchtigkeitseinwirkung, Schmutz und Staub geschützt werden. Fallarmmarkisen werden vorwiegend zur einheitlichen Abschattung der Fensterfronten von Objektgebäuden eingesetzt und können meist neben der manuellen Bedienung auch elektrisch und mit Fernbedienung sowie über Wind- und Sonnenwächter gesteuert werden. Weiterlesen » FaltrolloDas Faltrollo ist ein Sonnen-, Blend- und Sichtschutz aus unterschiedlichen Materialien in verschiedenen Ausführungen, wie z.B.
• mit Querstäben in speziellen Bändern
• mit Querstäben in abgenähten Biesen
• mit senkrecht aufgebrachten Bändern
Hierdurch werden ein regelmäßiger Schlaufenabstand beim Hochziehen des Rollos und ein gleichmäßiger Faltenfall gewährleistet. Anfertigung auch mit Höhenzugabe und vorgelegten Falten möglich. Die Quernähte und Stäbe bleiben nicht verborgen; sie zeigen klare, horizontale Linien und setzen damit gestalterische Akzente. Die Anfertigung erfolgt traditionell in Näh- und Bügeltechnik. Für die Auswahl der Stoffe ist ausschließlich die Fähigkeit des Gewebes zur Faltenbildung Voraussetzung. Faltrollo-Anlagen werden vormontiert geliefert, wobei Aluminiumprofile mit Kammern bzw. Kanälen eine sinnvolle Befestigung des Behangmaterials zulassen. Da der Behang mit Klettband ausgerüstet ist, werden Abnehmen und die Anbringung nach der Reinigung vereinfacht. Varianten des Faltrollos sind das Raffrollo, oder das Wolkenraffrollo.
Weiterlesen » FaltstoreAls Alternative zur Jalousie wirkt der auch als Plissee-Vorhang bezeichnete, hochziehbare Faltstore durch seine textile Struktur besonders wohnlich. Die Industrie bietet eine unzählige Auswahl an Stoffen der unterschiedlichsten Strukturen, Dessins und Farben an, die für die jeweiligen Einsatzbereiche unterschiedlich ausgerüstet sind. Zu den bekannten Produktvorteilen, wie geringes Gewicht, niedrige Pakethöhe, leichte Bedienung und einfache Montage, kommen noch interessante Lösungsmöglichkeiten für Problemfenster, wie Rundbogen-, Dreieckfenster und Trapeze etc. Faltenbreiten: 16, 20, 22 und 25 mm, für große Fensterflächen 30 mm. Bei der Sonderform des Duett-Stores werden zwei plissierte Bahnen in Form einer Wabenstruktur verbunden. Die innenliegenden Zugschnüre werden dadurch beidseitig versteckt.
Feuchtraum geeignet:
Diese Behänge eignen sich für Feuchträume (Bäder). Schwimm- bzw. Hallenbäder mit chlorhaltiger Luft sind gesondert zu bewerten.
Weiterlesen » FlächenvorhangAuch als Schiebevorhang bzw. Paneltrac bezeichnetes dekoratives Vorhangsystem, das seinen Ursprung in Japan findet. Einsatz für Fenster- und Raumdekoration, als Schiebetür, Kulisse oder zur Raumabtrennung. Durch eine großflächige Darstellung kommt der Dekorationsstoff in voller Breite zur Geltung. Stoffbahnen werden mit Hilfe eines Klettbandes an sog. Paneelwagen befestigt, die auf Rollen oder Gleitern laufen. Weiterlesen » Fc - Wert SonnenschutzanlagenJe kleiner Fc, desto wirksamer ist der Sonnenschutz, desto geringer der Energieertrag und desto niedriger die Raumtemperatur oder die Kühllast um diese konstant zu halten.
Fc= Gesamtenergiedurchlaßgrad ohne Sonnenschutz (g) / Gesamtenergiedurchlaßgrad mit Sonnenschutz (gtot)
Weiterlesen » Freiluft-TextilienOutdoor- geeignete textile Stoffe für Markisen, Zelte, Sonnenschutz, Balkonbespannungen, Liegestuhlläufer etc. Freiluft-Textilien sind keine Waschartikel. Weiterlesen » GelenkarmmarkiseGroße, meist einen Balkon oder Freiplatz überspannende Markise, die durch Gelenkarme beweglich ist und von Hand oder durch einen Elektromotor, der auf der Markisenwelle sitzt, aus- oder eingefahren werden kann. An der Seite können Sichtfächer angebracht werden.
Weiterlesen » gerichtete LichttransmissionsgradTr = Der gerichtete Lichttransmissionsgrad gibt den bei senkrechtem Lichteinfall direkt durch die Sonnenschutzvorrichtung transmittierten Anteil des Lichts an. Dieser Kennwert ist ein Maß dafür, wie gut sich der direkte Sichtkontakt mit der extrem hellen Sonne unterbrechen lässt. Weiterlesen » gemischte LichttransmissionsgradT = Der gemischte Lichttransmissionsgrad gibt an, wie hoch der Anteil bei senkrechtem Lichteinfall des insgesamt in beliebiger Richtung durch die Sonnenschutzvorrichtung transmittierten (durchgelassen) Licht ist. Weiterlesen » gestreute (diffuse) LichttransmissionsgradTd = Der gestreute (diffuse) Lichttransmissionsgrad gibt den bei senkrechtem Lichteinfall durch die Sonnenschutzvorrichtung transmittierten und Anteil des Lichts an. Dieser Kennwert ist ein Maß dafür, wie hell die Vorrichtung leuchtet, wenn sie von der Sonne angestrahlt wird. Weiterlesen » Gesamtenergiedurchlassgradg = Strahlungstransmissionsgrad + sekundären Wärmeabgabegrad
Um mit einem transparenten Bauteil möglich viel Tageslicht nutzen zu können, sollte der Lichttransmissionsgrad möglich groß und der sekundäre Wärmeabgabegrad möglichst klein sein. Wenn ein Sonnenschutz mitbetrachtet wird, ist die Sache komplizierter. Letztendlich ist der dann resultierende gtot (Gesamtenergiedurchlassgrad in Verbindung mit einer Sonnenschutzanlage) wiederum die Summe aus Strahlungstransmissionsgrad und sekundären Wärmeabgabegrad.
Weiterlesen » GruppensteuerungSteuerungstechnische Einheit bei motorisch betriebenen Sonnen-, Blendschutz- und Verdunklungsanlagen, die es erlaubt, mehrere Antriebe gleichzeitig anzusteuern. Weiterlesen » gtotgtot = Gesamtenergiedurchlassgrad einer Verglasung mit Sonnenschutzvorrichtung. Der Gesamtenergiedurchlassgrad sagt aus, wie viel % der Strahlungsenergie (Sonnenenergie), die auf ein transparentes Bauteil trifft in den dahinter liegenden Raum gelangt. Die gesamte Strahlung, die auf die Verglasung trifft wird zunächst mit 100% angesetzt. Ein Teil dieser Strahlung wird reflektiert. Dieser Teil der Strahlung trägt nicht zur Aufheizung des Raumes bei. Wie viel Strahlung von einem Körper reflektiert wird quantifiziert der: Weiterlesen » Halogenfreie AusrüstungEs handelt sich um eine Ausrüstung ohne Halogene (Salze), die an den Elementen Fluor, Chlor, Brom und Jod gebunden werden. Vorteil dieser Ausrüstung ist, dass beim Beflammen
keine gefährlichen Gase und Säuren entstehen können der Rollostoff hat einen Lichtdurchlass von ca. 50%.
Weiterlesen » Horizontal-JalousieBewegliche Sonnenschutzeinrichtung, die als Blend- und Sichtschutz überwiegend über Fenstern und Türen eingebaut wird. Zu unterscheiden sind Innen-, Einbau- und Außenjalousien. Das Lamellenmaterial besteht aus Aluminium, Kunststoff oder Holz. Durch Schnur-, Kurbel- oder Motorbedienung lassen sich die konkav-konvex geformten Lamellen (Breiten 16, 25, 35 und 50 mm) in ihrer Winkelstellung verändern, wodurch die Lichtatmosphäre eines Raumes beeinflusst werden kann.
Innenbeschattung
Geeignete Sonnenschutz-Systeme für die Beschattung von Wintergärten, Wohn-, Büro-, Geschäfts- und Werkbereichen etc.
Weiterlesen » InnensystemeIm Bereich des Licht- und Sonnenschutzes alle Anlagen, die innerhalb des Raumes bzw. Hauses angebracht sind. Hierzu gehören Rollos, Jalousien, Plissé-Stores etc. Weiterlesen » Isolier- WärmeschutzDer Wärmeschutz wird durch UV- bzw. Lichtschutzfolien erreicht, die sowohl innen als auch außen auf die Verglasung nachträglich angebracht werden und durch Reflexion einen gewissen Sonnenschutz bewirken. Weiterlesen » Innen liegender Sonnenschutz Um die Vorteile von innen liegendem Sonnenschutz richtig zu verstehen, muss man sich mit den physikalischen Eigenschaften von Glas und Licht beschäftigen.
Nach langläufiger Meinung lässt das Glas die Wärmestrahlung des Lichtes zwar herein, aber nicht mehr heraus.
Dies stimmt nur zum Teil. Glas lässt nämlich die Sonnenstrahlung im Bereich von 330 nm bis ca. 2500 nm fast ungehindert durch. Diese Strahlung, man spricht hier auch von kalter Wärmestrahlung, wird von den sich im Innenraum befindlichen Oberflächen absorbiert und in der Wellenlänge umgewandelt (ca. 10000 bis 50000 nm) Diese Wellenlänge kann das Glas nun nicht mehr passieren, was zu dem bekannten Treibhauseffekt führt.
Entscheidend für einen effektiven innen liegenden Sonnenschutz ist eine hoch reflektierende Schicht, an der die Sonneneinstrahlung ohne in der Wellenlänge verändert zu werden, gleich wieder zurückgestrahlt wird.
Weiterlesen » Jalousienaus waagerechten Aluminium-, Kunststoff- oder kunststoffbeschichteten Stahl-Lamellen können innen, außen oder auch im Scheibenzwischenraum angebracht werden, auch für schräge Fensterformen lieferbar. Die Lamellen können je nach Durchblick oder Sonneneinfall um die waagerechte Achse verstellt werden. (mehr)
Die Montage erfolgt in Fensternischen, am Fensterrahmen oder -flügel. Bei außen liegenden Konstruktionen muss die Konstruktion witterungsbeständig und sturmsicher sein. Ein ausreichender Abstand zwischen Jalousie und Gebäude
vermeidet Wärmestaub vor den Fenstern.
Weiterlesen » KassettenmarkiseZwei an der Hauswand installierte Fallarme ziehen die Markise aus einer Kassette. Je nach Anbringungshöhe und Ausfahrwinkel unterschiedlicher Effekt. Durch stufenlose Verstellbarkeit der Arme auf den Standrohren ist fast jeder Neigungswinkel einstellbar. Tuch und Technik sind in einer Kassette geschützt. Auch als Fallarmmarkise. Weiterlesen » KorbmarkiseSonnenschutzeinrichtung spez. im Objektbereich für Schaufenster zum Schutz der Auslage hinter der Scheibe und eine verminderte Blendwirkung auf der Scheibe. Korbmarkisen bieten darüber hinaus auch Regenschutz, z.B. vor Schaufenstern. Bei dieser Markisenform sind die Markisenstoffe wie auf einem Korb verspannt, also nicht freitragend. Lieferbar sind feststehende oder klappbare, runde, ovale, trapez-, kegel-, glocken- und pyramidenförmige Modelle. Material meist Lackfolie oder Markisenstoff. Weiterlesen » Kulisse[frz. = Schiebewand] Bewegliche Theaterdekoration. Flächenvorhang oder Schiebevorhang. Weiterlesen » K-WertAls Kürzel für den Wärmedurchlasswiderstand steht der k-Wert - auch als Wärmedurchgangskoeffizient bezeichnet. Er definiert den Wärmestrom in Watt (W), der in einer Stunde durch die Prüffläche von 1 m2 hindurchgeht, wenn der Temperaturunterschied der die Prüffläche umgebenden Luft ein Kelvin (ca. 1 Grad C) beträgt. Je kleiner der k-Wert ist, umso besser ist die Wärmedämmung eines Raumes.
Innenliegende Sonnenschutz-Anlagen bieten bei entsprechender Ausrüstung auch Schutz vor Kälteeinwirkung. Sie sorgen im Sommer mit hohen Reflexionswerten für ein angenehmes Raumklima und an kalten Tagen für eine zusätzliche Wärmeisolierung. Die spezielle Ausrüstung verringert die Wärmeabstrahlung von innen nach außen. Die maximalen k-Werte sind allerdings nur bei sachgerechter Montage unter Beachtung einer effektiven Belüftung (Luftpolster zwischen Glasscheibe und Sonnenschutz) zu erreichen. Textile Bodenbeläge können aufgrund ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit als Wärmedämmstoffe angesehen werden. Die Wärmedämmung wird wesentlich durch die Luftporen im Polmaterial und im Rücken bestimmt. Auch hochwärmedämmende Isoliergläser sowie Sonnenschutzbehänge können den k-Wert verbessern.
Weiterlesen » Lamellenvorhängegeeignet als Sicht-, Blend- und Sonnenschutz mit dekorativer Wirkung, auch als Raumteiler zu verwenden, bestehend aus gleichmäßig breiten, senkrecht angeordneten Lamellen aus Textilgewebe, Kunststoff oder Metallketten. Die Lamellen können je nach Durchblick oder Sonneneinfall um die senkrechte Achse verstellt werden.
Sie werden freihängend (unter beschwert und durch Abstandsketten miteinander verbunden) oder zwischen oberer und unterer Führungsschiene eingespannt montiert und sind auch für schräge Fensterformen und Dachflächenfenster erhältlich.
Bestätigung von Hand oder elektromotorisch, über Schnurzug oder Kette.
Weiterlesen » LamellenvorhangDer Lamellen-Vorhang, auch als Streifenvorhang, Senkrecht- bzw. Vertikal-Jalousie (Verticals) bezeichnet, ist Jalousie und Vorhang zugleich. Durch den textilen Charakter hat er eine besonders dekorative Wirkung. Der wesentliche Vorzug der senkrechten Anordnung der Lamellen ist, dass es - verglichen mit der Horizontal-Jalousie - kein Durchhängen, Verdrehen oder Knicken der Lamellen gibt.
Durch das große Interesse an dieser neuen Dekorationsart, die sowohl gestalterische wie auch funktionale Vorzüge aufweist, entstand durch die Zusammenarbeit von Textilindustrie und Herstellern eine umfangreiche Kollektion attraktiver Fensterdekorationen. Lamellenbreiten 127 mm als Standardbreite.
Material: Vinylbeschichtete, textile Gewebe, Naturfasern, kunststoffbeschichtete Glasfasern, PVC-Kunststoff sowie Aluminium
Weiterlesen » Leuchtdichte LDie Leuchtdichte einer Fläche sagt etwas darüber aus, wie hell eine Fläche empfunden wird. Je größer die Leuchtdichte ist, desto heller wird die Fläche wahrgenommen. Die Leuchtdichte ergibt sich aus der Lichtstärke geteilt durch die abstrahlende Fläche.
L = I / A ges
Haben zwei Flächen die gleiche Leuchtdichte, so können wir diese nicht voneinander unterscheiden. Um Gegenstände wahrzunehmen benötigen wir Kontraste. Je größer die Leuchtdichte, desto mehr Kontraste nehmen wir wahr.
Das geht bis zu 10.000 cd / m². Es lassen sich jedoch nicht mangelnde Kontraste durch Erhöhung der Lichtstärke kompensieren. Lichtreflexe auf dem Bildschirm sind ein gutes Beispiel. Sie vermindern die Kontraste auf dem Bildschirm. Die Zeichen können nicht mehr einwandfrei gelesen werden, so dass die Fehlerhäufigkeit zunimmt. Eine Erhöhung der Helligkeit würde keine Abhilfe schaffen. Ab einer gewissen Helligkeit würden wir nichts mehr auf dem Bildschirm erkennen können.
Ist eine Fläche zu hell, empfinden wir dieses als Blendung. Je höher die Leuchtdichte, desto größer die Blendung. Inder Terminologie tauchen zwei Arten von Blendung auf. Bei der Direktblendung treffen die Strahlen direkt in das Auge. Bei der Reflexblendung treffen Strahlen das Auge, die von Gegenständen, z.B. dem Bildschirm, reflektiert worden sind.
Blendung vermindert unsere Sehfähigkeit und wir fühlen uns dadurch unbehaglich. Am besten können wir sehen , wenn das Licht diffus, wie z.B. bei der indirekten Beleuchtung, auf die zu betrachtenden Gegenstände fällt.
Weiterlesen » Lichtechtheit DIN 54004Alle textilen Gewebe leiden unter der Einwirkung direkter Sonneneinstrahlung. Hellere Farben verändern sich durch Lichteinwirkung schneller als dunklere. Die Bewertung der Farbechtheit von Textilien gegenüber dem Tageslicht wird in einer Skala von 1 bis 8 klassifiziert, wobei 1 die schlechteste und 8 die beste Lichtnote darstellt. Beobachtet wird die deutliche Veränderung von Muster und Farbe im Verhältnis zur Typfärbung. Weiterlesen » Lichtenergie Licht ist eine physikalische Erscheinung und übt auf unsere Augen einen Reiz aus. Es gehört im physikalischen Sinne zur elektromagnetischen Strahlung. Diese breitet sich als elektromagnetische Welle geradlinig aus und transportiert Energie. Nur die Wellenlänge von 380-780nm (Nanometer) wird als Licht wahrgenommen. In diesem Wellenlängenspektrum befindet sich die ganze sichtbare Farbpalette, alle Farben des Regenbogens. Ultraviolett oder Infrarot gehören zum Beispiel in den nicht sichtbaren Bereich. Weiterlesen » LichtleistungLeistung ist das Verhältnis von Arbeit zu der dafür benötigten Zeit. Die lichttechnische Leistungseinheit ist Lumen (lm). Sie gibt die Größe des Lichtstroms (p) an. Der Lichtstrom ist die Lichtenergie, die von einem Punkt in alle Richtungen gestrahlt wird. Weiterlesen » LichtausbeuteDie Lichtausbeute gibt den Wirkungsgrad der Lichtquelle an. Sie definiert das Verhältnis des erzeugten Lichtstroms zu der dafür aufgewendeten Leistung lm/w.
Trifft Licht auf eine Oberfläche, gibt es drei mögliche Beeinflussungen de Lichtstroms.
1. ein Teil wird absorbiert
Der Absorptionsgrad a gibt an, wieviel des auffallenden Lichtes von dem Körper aufgenommen wird.
2. ein Teil wird reflektiert
Der Reflexionsgrad r definiert die Größe des reflektierten Lichtstrahls. Er ist wichtig als Angabe für die Wärmeschutzqualität eines Produktes. Je mehr Strahlung reflektiert wird, desto weniger kann in den Raum gelangen und ihn aufheizen.
3. ein Teil wird durchgelassen
Der Transmissionsgrad t bezeichnet die Menge des Lichtes, die durch den Stoff hindurchgelassen wird. Dieser Wert ist relevant beider Beurteilung der vorhandenen Lux-Werte im Raum. Je größer der Transmissionswert, desto „heller“ ist der Raum und umso schlechter ist der Blendschutz.
Weiterlesen » LichtreflektionSichtbare Lichtreflektion: Prozentsatz des gesamten sichtbaren Sonnenlichts, der vom Verglasungssystem nach außen reflektiert wird. Weiterlesen » LichttransmissionSichtbare Lichttransmission: Prozentsatz des gesamten sichtbaren Sonnenlichts, der durch ein Verglasungssystem hindurchdringt. Weiterlesen » Lichtstärke 1Candela (cd) ist die Einheit der Lichtstärke. Candela kommt aus dem Lateinischen und heißt Kerze. Eine Kerzenflamme hat die Lichtstärke 1 Candela. Der Schein der Kerze ist also die physikalische Basisgröße für alle messbaren Lichtstärken. Zum Vergleich, ein Autoscheinwerfer hat 55 Candela, eine 100 Watt Glühbirne 110 Candela, Leuchtfeuer für die Luftfahrt können sogar die Lichtstärke von 2.000.000 Candela haben.
Die Lichtstärke steht in Abhängigkeit zur Entfernung von der Lichtquelle. Je weiter entfernt eine Messung vorgenommen wird, desto geringer ist die Lichtintensität. Das bedeutet im Raum, die Helligkeit nimmt mit zunehmendem Abstand vom Fenster ab. Bei einer Entfernung von 5-6 m vom Fenster und einer Raumhöhe von ca. 3 m benötigt man künstliche Beleuchtung, um den erforderlichen Luxwert zu erreichen.
Weiterlesen » LuxMaßeinheit für die Beleuchtung, gebildet aus dem Lichtstrom von 1 lumen, der gleichmäßig auf eine Fläche von 1m² verteilt wird.
Die Bildschirmarbeitsplatzverordnung und die Norm DIN 50324 verlangen, dass die ideale Beleuchtung eines Raumes mit Bildschirm-Arbeitsplätzen circa 500 Lux betragen soll.
Einheit für die Beleuchtungsstärke (Einheit [ lx])
Bei Sonnenschein:
Nordseite 20000 lx
Osten/Westen 60000 lx
Südseite 80000 lx
Weiterlesen » Markisenwerden außen angebracht, erlauben einen ungehinderten Ein- und Ausblick vor großen Glasflächen und bieten Witterungsschutz beim Sitzen im Freien:
Schrägmarkisen (Gelenkarm- oder Fallarmmarkisen), Korbmarkisen mit interessanten Gestaltungsmöglichkeiten oder Senkrechtmarkisen (Fassadenmarkisen), ganz oder teilweise ausstellbar. (mehr)
Markisengewebe (Textilgewebe oder auch flexibles Edelstahlgewebe) ist licht- und wetterbeständig, reißfest, farbecht, verrottungsbeständig, luftdurchlässig, wasserabstoßend und gegen Bakterien und Textilschädlinge immun. Es sollte schnelltrocknend, pflegeleicht und nachimprägnierbar sein.
Die Tragkonstruktion (aus korrosionsbeständigem Material) wird an der Fassade, der darüberliegenden Balkonplatte oder der Traufe befestigt, die Markise durch Abdeckungen, Kästen oder Rohrhülsen vor direkten Witterungseinflüssen geschützt.
Antrieb über Handkurbel oder elektromotorisch, mit Fernbedienung oder automatisch gesteuert über Wind- und Sonnenwächter.
Weiterlesen » MarkiseDer Begriff stammt aus dem Französischen, eigentlich »marquise« als soldatensprachliche Bezeichnung für das Zeltdach vor den Offizierszelten. Die wie ein Dach oberhalb von Fenstern, Balkonen oder Schaufenstern gespannte Leinwand entwickelte sich im Laufe der Zeit über den funktionellen Wert als Wetterschutz hinaus zu einem bemerkenswerten und die Fassaden prägenden dekorativen Element. Meist bezogen mit Markisenstoff oder Lackfolie, dient die Markise ganzjährig als Licht-, Sicht-, Blend- und Sonnenschutz. Weiterlesen » Fallarm- bzw. KassettenmarkiseZwei an der Hauswand installierte Fallarme ziehen die Markise aus einer Kassette. Je nach Anbringungshöhe und Ausfahrwinkel unterschiedlicher Effekt. Durch stufenlose Verstellbarkeit der Arme auf den Standrohren ist fast jeder Neigungswinkel einstellbar. Tuch und Technik sind in einer Kassette geschützt. Weiterlesen » Vertikal-KassettenmarkiseDurch den Verzicht auf Markisenarme und Armbefestigungen ein idealer Sonnenschutz, wenn kein Raum für eine ausladende Markise vorhanden ist. Das beschwerte Tuch fällt einfach senkrecht herunter.
Seitlich angebrachte Seitenfächer (auch als Seitenteile) sowie Regenschutzdächer ergänzen das Programm. Bedienungseinrichtung: Stab- oder Kurbelantrieb, Schnur- oder Flaschenzug, Elektromotor, Infrarot-Fernbedienung und computergesteuerte Sonnenschutzzentrale mit Sonnen-, Wind-, und Regenwächter, zu bedienen als Einzel-, Gruppen- oder Zentralsteuerungsanlagen.
Weiterlesen » MarkisoletteSeitlich werden die Markisolettenarme mittels Rollengleitern in Aluminiumschienen geführt. Nach der senkrechten Ausfahrbewegung bis zum einstellbaren Anschlagpunkt erfolgt dann automatisch die Ausstellung des Ausfallarmes bis zu einem Winkel von maximal 155 Grad.
Die Ausstellkraft wird direkt am Armdrehpunkt durch eine Torsionsfeder erzeugt. Die maximale Markisenbreite beträgt bei einteiligen Anlagen 3,0 m. Eine Kupplung bis zu 3 Markisen (nur mit Motorantrieb) ist möglich. Die Anlagenhöhe beträgt max. 2,75 m.
Normen zu Sonnen- und Sichtschutz
• DIN 18073 Ausgabe:1990-11
Rollabschlüsse, Sonnenschutz- und Verdunkelungsanlagen im Bauwesen; Begriffe, Anforderungen
• DIN EN 13363-2 Ausgabe 2002 Sonnenschutzeinrichtungen in Kombination mit Verglasungen - Berechnung der Solarstrahlung und des Lichttransmissionsgrades - Teil 2: Referenzverfahren; Deutsche Fassung prEN 13363-2:2002
• DIN EN 13363 Ausgabedatum: 2002-11-00
Durch die Berechnungsgrundlagen und die Referenzverfahren werden die Voraussetzungen zur richtigen Planung und Ausführung von Gebäuden mit großflächigen transparenten Fassadenteilen geschaffen.
• EN 13561 Ausgabedatum: 2005-01-00
Markisen - Anforderungen und Klassifizierungen;
Die neue Europäische Norm legt die Anforderungen fest, die Markisen erfüllen müssen, wenn sie an Gebäuden angebracht werden. Sie gilt für alle Markisen, sowie für ähnliche Produkte gleich welcher Konzeption und Art der eingesetzten Werkstoffe.
• DIN EN 13659 Ausgabedatum: 2005-04-01
Die Europäische Norm EN 13659:2004 wurde von der Arbeitsgruppe 3 (Abschlüsse, des Technischen Komitees CEN/TC 33 für Türen, Tore, Fenster, Abschlüsse, Baubeschläge und Vorhangfassaden), Sekretariat Frankreich, unter deutscher Mitwirkung erarbeitet.
Diese Europäische Norm wurde vom CEN am 2. März 2004 angenommen und ist am 1. April 2005 in Kraft getreten. Mit dem 1. April 2006 muss sie den Status einer nationalen Norm erhalten, sie ersetzt die DIN 18073.
Die DIN EN 13659 ist Teil einer Reihe von Normen, die sich mit Abschlüssen von Gebäuden befassen, wie sie in EN 12216 definiert sind. Darunter fallen Produkte wie Außenjalousie, Rollladen, Drehladen, Faltladen ungeführt, Faltladen geführt (flach geschlossen), Faltladen geführt (Akkordeon) oder Schiebeladen, mit oder ohne Ausstellvorrichtung.
• DIN 18358 Ausgabe:2000-12
VOB Verdingungsordnung für Bauleistungen - Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Rollladenarbeiten
• EN 12216 Ausgabe: 2002-11
Abschlüsse - Terminologie, Benennungen und Definitionen; Dreisprachige Fassung
Die DIN EN 12216 gilt für alle Markisen und Abschlüsse, die nachfolgend genannt sind, ungeachtet ihrer Zweckbestimmung, Gestaltung und Materialbeschaffenheit, und wie sie im Bauwesen Verwendung finden. Sie gilt nicht für Tore.
• DIN EN 1932 Ausgabe:2001-08
Abschlüsse und Markisen - Widerstand gegen Windlast - Prüfverfahren; Deutsche Fassung EN 1932:2001
• DIN EN 1933 Ausgabe:1999-03
Markisen - Widerstandsfähigkeit gegenüber der Belastung durch Wasseransammlung - Prüfverfahren; Deutsche Fassung EN 1933:1998
• DIN EN 12045 Ausgabe:2000-12
Motorangetriebene Abschlüsse und Markisen - Nutzungssicherheit - Prüfung und Messung der Schubkräfte; Deutsche Fassung EN 12045:2000
• DIN EN 12194 Ausgabe:2000-10
Äußere und innere Abschlüsse und Markisen - Falschbedienungen - Prüfverfahren; Deutsche Fassung EN 12194:2000
• DIN EN 12833 Ausgabe:2001-10
Rollläden für Dachflächenfenster und Wintergärten - Widerstand gegen Schneelast - Prüfverfahren; Deutsche Fassung EN 12833:2001
• DIN EN 13120 Ausgabe:1998-03
Innenliegende zusätzliche Abschlüsse an Fenstern und Türen - Leistungsanforderungen; Deutsche Fassung prEN 13120:1997
• DIN EN 13363-1 Ausgabe:2003-10
Sonnenschutzeinrichtungen in Kombination mit Verglasungen - Berechnung der Solarstrahlung und des Lichttransmissionsgrades - Teil 1: Vereinfachtes Verfahren
• DIN EN 13363-2 Ausgabe:2002-11
Sonnenschutzeinrichtungen in Kombination mit Verglasungen - Berechnung der Solarstrahlung und des Lichttransmissionsgrades - Teil 2: Referenzverfahren; Deutsche Fassung prEN 13363-2:2002
• DIN EN 13561 Ausgabe:2005-3
Die EN 13561 befasst sich mit den Themen Markisen - und deren Leistungs- und Sicherheitsanforderungen. Der Beginn der Anwendung als harmonisierte europäische Norm beginnt am 1.3.2005 und muss dann bis zum Ende der Koexistenzperiode am 1.3.2006 in nationales Recht umgesetzt werden.
Die Europäische Norm gilt für alle Markisen, sowie für ähnliche Produkte gleich welcher Konzeption und Art der eingesetzten Werkstoffe, die wie folgt und in der EN 12216 definiert sind:
o Gelenkarmmarkisen
o Kastenmarkisen
o Scherenarmmarkisen
o Fallarmmarkisen
o Markisoletten
o Senkrechtmarkisen
o Fassadenmarkisen
o Wintergartenmarkisen
o Dachflächenfenstermarkisen
o Korbmarkisen
o Fächermarkisen
o Insektenschutz
o Sonnenblenden
Diese Produkte können entweder manuell bedient, mit oder ohne Ausgleichfeder, oder elektrisch angetrieben werden (kraftbetätigte Produkte).
• DIN EN 13659 Ausgabe:1999-10
Abschlüsse - Anforderungen und Klassifizierung; Deutsche Fassung prEN 13659:1999
• DIN EN 14500 Ausgabe:2002-08
Abschlüsse - Thermisches und visuelles Verhalten - Prüfverfahren; Deutsche Fassung prEN 14500:2002
• DIN EN 14501 Ausgabe:2006-02
Abschlüsse - Thermischer und visueller Komfort - Leistungsanforderungen und Klassifizierung; Deutsche Fassung EN 14501:2005
• DIN EN 60335-2-97 Ausgabe:2001-05
Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke - Teil 2-97: Besondere Anforderungen für Rollläden, Markisen, Jalousien und ähnliche Einrichtungen (IEC 60335-2-97:1998, modifiziert); Deutsche Fassung EN 60335-2-97:2000
• ISO 10966 Ausgabe:1994-07
Textilien - Gewebe für Markisen und Campingzelte - Anforderungen
Öffnungsfaktor (häufig bei Screengewebe)
gibt den Prozentsatz der offenen Fläche des Gewebes (Fläche zwischen den Maschen) an.
Weiterlesen » PaneltracAuch als Flächen- oder Schiebevorhang bezeichnetes, dekoratives Vorhangsystem, das seinen Ursprung in Japan findet. Einsatz für Fenster- und Raumdekoration, als Schiebetür, Kulisse oder zur Raumabtrennung. Durch eine großflächige Darstellung kommt der Dekorationsstoff in voller Breite zur Geltung. Stoffbahnen werden mit Hilfe eines Klettbandes an sog. Paneelwagen befestigt, die auf Rollen oder Gleitern laufen. Weiterlesen » Pavillion[frz. = Gartenhäuschen; Rundbau für Musikkapelle, Zelt etc.] Im Bereich des Sonnenschutzes ein flaches, auf vier Stützen ruhendes Zelt in viereckiger Form mit offenen Seiten. Weiterlesen » PergolaGerüstwerk u.a. auf Veranden oder Terrassen als Träger schattenspendender Kletterpflanzen oder segelartiger Tuchkonstruktionen. Weiterlesen » PerlglanzBeschichtungsmittel mit Metallpigmenten. Diese Blendschutz Beschichtung wird als Alternative zur Alubedampfung angesehen, da die Beschichtung laugen- und säurebeständig ist, sowie eine
hohe Resistenz gegen Insektenexkremente aufweist. Außerdem ist die Beschichtung pflegeleicht und ermöglicht den Einsatz von Lamellen und Rollos im Bereich von Bildschirmarbeitsplätzen.
Weiterlesen » PET PolyethylenterephthalatDas Grundmaterial wurde bereits 1941 als Polyester in den USA entwickelt und wird seitdem als hochwertige Kunstfaser - beispielsweise "Trevira" - in der Textilindustrie verwendet. Das heutige PET ist ein veredelter Polyester mit nochmals verbesserten Materialeigenschaften. Als äußerst belastbarer Kunststoff eignet PET sich für Verpackungen, Behälter, Folien, Fasern und vieles mehr.
PET besteht aus langen Molekülketten, sogenannten Makromolekülen. Der Aufbau der Molekülketten kann gezielt beeinflusst werden und bestimmt so die Eigenschaften der späteren Produkte. Als thermoplastischer Kunststoff ist PET unter Hitze formbar und kann in nahezu jede beliebige Form gebracht werden.
Verpackungen aus PET genügen strengsten hygienischen Anforderungen. Das beweist ihr Einsatz im Lebensmittelbereich und vor allem in der Medizin. PET weist außerdem eine hohe chemische Beständigkeit auf. Viele kosmetische Produkte oder Reinigungsmittel werden heute bereits in PET-Behältern abgefüllt. Qualität und Haltbarkeit der Füllgüter werden dabei vom Material PET nicht beeinträchtigt.
Die Ausgangsprodukte von PET - Ethylenglykol und Terephthalat-Verbindungen - werden aus Erdöl gewonnen. Zur Herstellung von PET werden diese Stoffe zu langen Kettenmolekülen verbunden. Chemisch ausgedrückt heißt das: Ethylenglykol und die Terephthalat-Verbindungen werden miteinander polykondensiert. Dabei werden die Ausgangsmoleküle, die ausschließlich aus Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff bestehen, durch sogenannte Esterbindungen aneinandergehängt. Daher stammt auch der Name: "Poly" (viele) und "ester" (für die Art der Bindung). Am Ende der Polykondensation erhält man eine zähflüssige Schmelze, die in dünne Stangen gepreßt, abgekühlt und zu Granulat geschnitten wird.
Weiterlesen » PlafondanlagePlafond [frz. = Decke eines Raumes] Im Bereich des innenliegenden Sonnen- und Lichtschutzes eine Konstruktion zur Oberlichtbeschattung, z.B. bei Deckenöffnungen, Glasdachflächen (Sporthallen), Wintergartendächern etc. unter Einsatz von Faltstore oder Lamellenvorhang. Zur Verschattung großer Glasflächen gibt es speziell entwickelte Systeme. Die Bedienung kann von Hand (Bedienungsstab, Kurbel oder Perlkette) oder elektrisch erfolgen. Weiterlesen » PlisseevorhangAls Alternative zur Jalousie wirkt der auch als Faltstore bezeichnete, hochziehbare Plisseevorhang durch seine textile Struktur besonders wohnlich. Die Industrie bietet eine unzählige Auswahl an Stoffen der unterschiedlichsten Strukturen, Dessins und Farben an, die für die jeweiligen Einsatzbereiche unterschiedlich ausgerüstet sind. Zu den bekannten Produktvorteilen, wie geringes Gewicht, niedrige Pakethöhe, leichte Bedienung und einfache Montage, kommen noch interessante Lösungsmöglichkeiten für Problemfenster, wie Rundbogen-, Dreieckfenster und Trapeze etc. Faltenbreiten: 16, 20, 22 und 25 mm, für große Fensterflächen 30 mm. Bei der Sonderform des Duett-Stores werden zwei plissierte Bahnen in Form einer Wabenstruktur verbunden. Die innenliegenden Zugschnüre werden dadurch beidseitig versteckt. Weiterlesen » PolyacrylPolyacryl ist eine Endlos-Spinnfaser: Aus mindestens 85 % Massenanteil Acrylnitril polymerisierte lineare Makromoleküle. Polyacryl wird im textilen Bereich zum Beispiel in Vorhängen und Gardinen eingesetzt. Bekanntestes Beispiel: Die Markenfaser Dralon der Bayer AG. Weiterlesen » Pulverbeschichtung Pulverbeschichtung ist eine Oberflächenveredelung auf Metallteilen wie Stahl, Aluminium oder entsprechend vorbehandelten Stahlteilen.
Bei der elektrostatischen Pulverbeschichtung ziehen sich elektrisch entgegengesetzt geladene Teile des Beschichtungspulvers und das zu beschichtende Werkstück an.
Das Pulver wird durch das Sprühen über eine Elektrode in der Sprühpistole elektrisch geladen. Das Werkstück ist geerdet, dadurch bildet sich zwischen Werkstück und Pistole ein elektrisches Feld von 80-100 KV und bringt so die Pulverpartikel zur Werkstücksoberfläche. Die beschichteten Werkstücke durchlaufen einen Trockner, in dem das Pulver thermisch zu einem glatten Film vernetzt. Diese Vernetzung erfolgt abhängig vom Pulvermaterial bei Temperaturen von 160-200°C.
Weiterlesen » QuerlüftungWenn große Glasflächen beschattet werden, muss darauf geachtet werden, das ein Raum zwischen Glas und innenliegendem Sonnenschutz zur Belüftung existiert, um einen Hitzestau und ein mögliches Zerplatzen der Scheiben zu verhindern.
Die Luftzirkulation ist entscheidend für die Effizienz des innenliegenden Sonnenschutzes.
Weiterlesen » RaffrolloEine aus dem Faltrollo entwickelte Variante, die sich durch die beim Bedienen bildenden Falten kennzeichnet, für die ca. das 1,5 bis 2-fache der Stoffmenge eines Faltrollos benötigt wird. Die gebogten Falten entstehen durch den horizontal gerafften Stoff. Abschlussmöglichkeiten durch Schabracken, Volants etc. Bedient werden Raffrollos über Ketten- oder Schnurzug sowie wahlweise elektrisch. Durch moderne Zugsysteme wird das Abnehmen und Reinigen problemlos. Weiterlesen » RaumteilerUm in einem großen Raum Bereiche zu schaffen, die man getrennt nutzen kann, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, ihn zu teilen, z.B. mit Schiebe- oder Falttüren, Vorhängen, Pflanzen oder von beiden Seiten nutzbaren Möbeln.
Besonders im Objektbereich sucht man für sinnvolle Gliederungen nach guten Lösungen, wobei sich u.a. auch verschiebbare Stoffbahnen (Paneltrac) anbieten. Besonders beliebt ist dieser Funktionsvorhang in Hotels, Büros, Schulen etc., um für den jeweils benötigten Raumbedarf flexibel zu sein.
Weiterlesen » ReflektionSumme der Sonnenenergie, die vom Verglasungssystem nach außen reflektiert wird. 100% = vollkommene Reflektion / 0% = totale Durchlässigkeit Weiterlesen » ReflexionsfaktorIm Bereich des Sonnenschutzes gibt der Reflexionsfaktor den prozentualen Wert der eingestrahlten Sonnenmenge an, der direkt oder diffus reflektiert wird. Weiterlesen » ReflexionsgradDer Reflexionsgrad ist definiert als der Anteil der Strahlung, der von einem Bauteil zurückgeworfen wird.
Strahlungsreflexionsgrad
Die Gesamtstrahlung der Sonne (UV + Licht + IR) wird betrachtet.
Formelzeichen: ρe ; (andere Abk.: Rs, Re, ρs)
Beispielhafte Werte: Raffstorelamelle RAL 9010 (reinweiß): 0,58 (58 %), Wärmeschutzverglasung: 0,30 (30 %)
Lichtreflexionsgrad
Nur der sichtbare Anteil (Licht) wird betrachtet.
Formelzeichen: ρ ; (andere Abk.: R, Rv, RL)
Beispielhafte Werte: Raffstorelamelle RAL 9010: 0,68 (68 %), Wärmeschutzverglasung: 0,13 (13 %)
Hinweis:
Der Reflexionsgrad sagt nichts über die Richtung der Reflexion aus. Diese kann gerichtet (wie ein Spiegel) oder diffus (wie ein weißes Blatt Papier; ρ ≈ 90 %) sein.
Weiterlesen » RolloGrundprinzip eines Rollos ist, dass auf einer Welle ein Vorhang- oder Dekorationsmaterial auf- und abgewickelt wird. Ursprünglich wurde es nur zur Verdunkelung und zum Sonnenschutz eingesetzt. Eine unfreiwillige Blütezeit erlebte das Rollo, als während des zweiten Weltkrieges die Fenster gegen Luftangriffe gesichert werden mussten und damit das Rollo eine ausschließlich funktionale Aufgabe übernahm. In der Zwischenzeit jedoch ist das Rollo zu einem wichtigen Dekorationselement geworden.
Generelle Anforderungen an ein Rollo sind: Verdunkelung, diffuses Licht (z.B. PC-Räume), Sonnenreflexion, UV-Strahlenabsorption sowie Schwerentflammbarkeit und Pflegeleichtigkeit.
- Springrollo
Hier erfolgt die Aufwicklung durch einen in die Welle eingelagerten Federmechanismus. Beim Herunterziehen wird die Federmechanik gespannt und die Rollachse durch Sperrhaken festgestellt. Diese Arretierung kann durch einen kurzen Zug nach unten gelöst werden und die Feder rollt das Rollo wieder auf. Durch leichtes Ziehen nach unten bzw. das Schieben nach oben bleibt das Rollo auf der Höhe stehen, wo die Lasche losgelassen wird.
- Seitenzugrollo
Der sogen. selbsthemmende Seitenzug wird mittels einer Endlos-Kette bewegt. Bei dieser Technik wird die Abwicklung auf eine Aluminiumwelle durch einen Seitenzug veranlasst, den es je nach Anforderung in verschiedenen Ausführungen gibt (Endlos-Kugelkette, Gurtband und Perlonzugschnur). Auch hier ist ein Arretieren in jeder gewünschten Position möglich. Rollos mit Gurtband kommen hauptsächlich für übergroße Einrichtungen infrage.
- Elektrorollo
Mit 12V-, 24V- oder 230V-Motor. RWA Kopplung möglich.
Weiterlesen » SchattierungskoeffizientDas Verhältnis des Sonnenwärmegewinns durch ein bestimmtes Verglasungssystem zu dem Sonnenwärmegewinn der unter gleichen äußeren Bedingungen resultieren würde, wenn das Fenster aus klarem, doppelt starkem Fensterglas wäre. Dieser Wert drückt somit die Sonnenabschirmungsfähigkeit einer bestimmten Verglasung in Relation zu Klarglas als Verhältniszahl aus.
Je kleiner der Wert, desto höher die Sonnenabschirmungsfähigkeit des Fensters.
Weiterlesen » SchiebevorhangAuch als Flächenvorhang oder Paneltrac bezeichnetes dekoratives Vorhangsystem, das seinen Ursprung in Japan findet. Einsatz für Fenster- und Raumdekoration, als Schiebetür, Kulisse oder zur Raumabtrennung. Durch eine großflächige Darstellung kommt der Dekorationsstoff in voller Breite zur Geltung. Stoffbahnen werden mit Hilfe eines Klettbandes an sog. Paneelwagen befestigt, die auf Rollen oder Gleitern laufen. Weiterlesen » SenkrechtbeschattungSpeziell entwickelte Vertikalbeschattung für gezielten Licht- und Sonnenschutz im Innen- und Außeneinsatz als Rollos, Jalousien, Lamellen, Markisen etc. Die Beschattung großflächiger Anlagen kann durch Elektroantrieb zentral gesteuert und mit zusätzlichen Wind- und Sonnenwächtersystemen ausgestattet werden. Weiterlesen » Screen-GewebePVC-beschichtete Sonnenschutztextilien. Diese besonders leichten, dimensions-stabilen Gewebe, die schon während der Beschichtung mit einer hohen Vorspannung belastet werden und dadurch ein äußerst geringes Dehnungsverhalten aufweisen, eignen sich hervorragend für wetterfeste Außenanlagen oder natürlich auch für Anlagen im Innenbereich. Bei voller Transparenz ermöglichen sie bis zu 96% Abweisung von Sonnenenergie. Zwischenzeitlich sind 2 Arten von Screengewebe auf dem Markt. Glasfaser-PVC und mit gleicher Optik Polyesterscreens. Problematisch hier die Erreichung der DIN 4102 - B1. Weiterlesen » SchnurzugrolloBei diesem Rollo wird der sogenannte selbsthemmende Seitenzug mittels einer Endlos-Kette bewegt. Bei dieser Technik wird die Abwicklung auf eine Welle durch einen Seitenzug veranlasst, den es je nach Anforderung in verschiedenen Ausführungen gibt (Endlos-Kugelkette, Gurtband und Perlonzugschnur). Arretieren in jeder gewünschten Position ist möglich. Rollos mit Gurtband kommen hauptsächlich für übergroße Einrichtungen in Frage. Weiterlesen » SF-Faktorin Deutschland als g- Wert (früher z- Wert) - international als SF (solar factor) bezeichnet ist die Größe der gesamten Wärmetransmission, die den Raum erreicht. Das heißt, je kleiner der Wert ist, desto besser.
z.Bsp.: Wenn das Glas einen Wert von 0,60 hat, kann man z.Bsp. mit dem Gewebe SOLARMATIC DO9 als Rollo einen Wert von 0,25 erreichen.
Weiterlesen » Slope - Anlagen[engl. slope = Neigung, Schräge] In der Sonnenschutztechnik ist es die Bezeichnung für Anlagen mit mindestens einer abgeschrägten Seite. Auch Trapez- und Dreieckskonstruktionen gehören dazu. Die Slope-Anlagen stellen Sonderformen dar, die bevorzugt unter Verwendung von Lamellenvorhängen bzw. Faltstores eingesetzt werden. Weiterlesen » SolarflorMit Stoff bezogene und imprägnierte Vertikallamellen, die bevorzugt in Arztpraxen eingesetzt werden. Weiterlesen » SolarreflektionGesamte Solarreflektion: Prozentsatz der Sonnenenergie, der vom Verglasungssystem nach außen reflektiert (zurückgestrahlt) wird. Je höher dieser Wert, desto mehr Strahlung wird reflektiert. Weiterlesen » SolarabsorptionGesamte Solarabsorption: Prozentsatz der Sonnenenergie, der vom Verglasungssystem absorbiert (aufgesaugt) wird. Je niedriger dieser Wert, desto weniger Absorption. Weiterlesen » SolartransmissionGesamte Solartransmission: Prozentsatz der Sonnenenergie, der durch ein Verglasungssystem hindurchdringt. Je niedriger dieser Wert, desto weniger Durchlässigkeit. Weiterlesen » Soltis 92Trägergewebe aus hochreißfesten Polyester, Beschichtung aus PVC, UV-beständig, schnmutzabweisende Oberflächenbehandlung mit Acryllack, feuerbeständig gemäß der französischen Norm M2. Das Gewebe weist eine hohe Zugfestigkeit in Kett- und Schussrichtung und große Stabilität in den Diagonalen auf, da es unter Vorspannung beschichtet wird. Weiterlesen » SonnenschutzAufgrund der Komplexität ist Sonnenschutz ein planerisches funktionelles Bauteil einer Fassade, was eine kompetente Beratung und fachgerechte Montage von Spezialisten voraussetzt. Die Auswahl des geeigneten Sonnenschutzes ist nicht einfach. Der Sonnenschutz kann unterschiedlichen Aspekten gerecht werden, z.B.:
Sonnenschutz als Gestaltungselement
• als Ausdruck eines individuellen Lebensstils (Innenarchitektur)
• als aktives Gestaltungselement einer Fassade
• als Ausdruck der Individualität durch eine Vielfalt an Materialien, Farben, Mustern und Formen.
Sonnenschutz als Beeinflussung der Behaglichkeit, z.B.
• durch Schutz vor Raumaufheizung an heißen Tagen (Treibhauseffekt)
• durch Schutz und Schattenspendung auf Balkonen und Terrassen (Erholungsaspekt)
• durch Schutz vor UV-Strahlung (Gesundheitsaspekt)
Optimierung der Umfeldbedingungen, z.B.
• durch Blendschutz bei starkem direkten Lichteinfall
• Verbesserung der Ergonomie (Bildschirmarbeit)
• durch Kontrastminderung am Arbeitsplatz (Bildschirmarbeit)
• durch optimale Raumausleuchtung und Reduzierung künstlicher Beleuchtung (Tageslichtlenkung)
• durch Aufrechterhaltung des Blickkontaktes nach außen (Kommunikation)
Sonnenschutz als Vermittlung von Schutz und Sicherheit, z.B.
• durch Einblickverhinderung von außen zur Wahrung der Privatsphäre
Sonnenschutz als Maßnahme zur Energieeinsparung, z.B.
• durch Reduzierung des Energieeintrages (Kühllastreduzierung)
• durch zusätzliche U-Wert-Verbesserung an kalten Tagen und Nächten
• durch Schutz vor Gebäudeauskühlung durch zusätzliche Wärmedämmung.
Weiterlesen » SonnenwächterMit Lichtsensoren ausgestattete Steuerungselemente von motorisch betriebenen Sonnenschutzanlagen, die auf Lichtveränderungen ansprechen und den elektrischen Antrieb der Anlage entsprechend steuern. Die Lichtempfindlichkeit ist beliebig einstellbar. Weiterlesen » SpringrolloHier erfolgt die Aufwicklung durch einen in die Welle eingelagerten Federmechanismus. Beim Herunterziehen wird die Federmechanik gespannt und die Rollachse durch Sperrhaken festgestellt. Diese Arretierung kann durch einen kurzen Zug nach unten gelöst werden und die Feder rollt das Rollo wieder auf. Durch leichtes Ziehen nach unten bzw. das Schieben nach oben bleibt das Rollo auf der Höhe stehen, wo die Lasche losgelassen wird. Weiterlesen » SonnenschutzglasHightech-Gläser ersetzen kein Energiekonzept.
Der Trend zum zunehmend großflächigen Einsatz von Glas für Außenfassaden und Atrien von Büro- und Geschäftshäusern, Sport- und Kulturbauten lenkte seit Ende der neunziger Jahre die Aufmerksamkeit vor allem auf den Sonnenschutz.
Nach dem Jahrhundertsommer von 2003 ging das Thema durch die Fach- und Publikumsmedien.
Temperaturmessungen selbst in klimatisierten Bürohäusern ergaben tagsüber Temperaturen von zum Teil mehr als 30 Grad und zwar über Wochen.
Die Thermik großflächig verglaster Gebäude erwies sich als schwieriger steuerbar als zunächst angenommen. Hinzu kam, dass an vielen der Gebäude Gläser ohne Sonnenschutzeigenschaften schlicht deshalb Verwendung fanden, weil die stark spiegelnden Sonnenschutzgläser der ersten Generation in den 80er Jahren aus Sicht vieler Architekten die Durchsichtigkeit der Fassaden zu stark einschränkten.
Die auf Sonnen- und Hitzeschutz optimierten Funktionsgläser hatten lange Zeit einen weiteren Nachteil. Sie schluckten einen erheblichen Anteil des für das menschliche Auge sichtbaren und für das Wohlbefinden wichtigen Tageslichtes.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass nicht nur die Intensität, sondern auch die Art des Lichtes erheblichen Einfluss auf den Sehprozess hat – und hier ist natürliches Licht eindeutig von Vorteil.
Nicht nur bei der Unterstützung der Sehleistung ist es dem Kunstlicht überlegen, es fördert auch die Produktion des Botenstoffs Serotonin – ein Hormon, das als Stimmungsaufheller Wohlbefinden und Glücksgefühle erzeugt.
Aus diesen Gründen sollten Arbeits- und Wohnräume ein Maximum an natürlichem Tageslicht aufnehmen können.
Daher empfehlen wir eine Kombination von innen liegendem Blendschutz mit beschichteten Geweben (z.B. Perl oder FOLIOTHERM von SOLARMATIC) und ein hochtransparentes Sonnenschutzglas.
Weiterlesen » StrahlungsreflexionsgradEin anderer Teil der Strahlung kann die Verglasung durchdringen und kommt als UV Strahlung, sichtbares Licht oder IR Strahlung in das Gebäude, und heizt dieses auf. Weiterlesen » StrahlungsabsorbtionsgradDie Gesamtstrahlung der Sonne (UV+Licht+IR) wird betrachtet.
Formelzeichen ä; (andere Abk.: αs, As)
Beispielhafte Werte: Raffstorelamelle RAL 9010: 0,28 (28%), Wärmeschutzverglasung: 0,24 (24%)
Thermische Behaglichkeit
Die thermische Behaglichkeit wird von folgenden Größen beeinflusst:
• Lufttemperatur
• Oberflächentemperatur der umgebenden Flächen
• Luftgeschwindigkeiten
• Aktivität einer Person
• Bekleidung
Die Größen Lufttemperatur und Oberflächentemperatur können maßgeblich durch die Auswahl eines geeigneten Sonnenschutzsystems im Hinblick auf eine hohe Behaglichkeit optimiert werden. Weiterlesen » Topar ®Stoffbeschichtung mit hohem Reflexionsgrad, spez. für den Einsatz von Rollos, Plissee oder Vertikal-Jalousien. Schmutzabweisend, resistent gegen Insekten-Exkremente, bei 30 Grad waschbar, schwer entflammbar. Weiterlesen » TreibhauseffektGlas ist relativ transparent für Sonnenstrahlen. Alles was hinter der Glasscheibe sich im Rauminneren befindet, absorbiert einen Teil der Sonnenstrahlen und wandelt diese in langwellige Infrarotstrahlen (Wärmestrahlen) um (dies gilt natürlich auch für einen Sonnenschutz). Für diese Strahlen ist Glas aber undurchlässig. Diesen Effekt nennt man Wärmefalle oder Treibhaus. Weiterlesen » TransmissionSumme der gesamten Strahlungsintensität, die durch ein gegebenes Verglasungssystem hindurchdringt. Ausgedrückt in Prozent. 100 % = vollkommene Durchlässigkeit / 0 % = totale Undurchlässigkeit Weiterlesen » TransmissionsfaktorIm Bereich des Sonnenschutzes bezeichnet der Transmissionsfaktor den prozentualen Anteil der eingestrahlten Sonnenenergie, den der jeweilige Behang (Gewebe etc.) durchlässt. Weiterlesen » Transmissionsgrad, LichttransmissionDer Transmissionsgrad ist der Anteil der auf die Verglasung oder sonstige Flächen auftreffenden sichtbaren Strahlung, der durch das Material durchgelassen wird. Normalerweise wird der Transmissionsgrad bestimmter Produkte von deren Herstellern mitgeteilt.
• Hochlichtdurchlässiges Glas (Weißglas, eisenarmes Glas) hat eine gegenüber Normalglas um etwa 6% erhöhte Lichttransmission.
• Bei Einfallswinkel über 40° sinkt die Transmission wegen des ansteigenden Reflexions- grades stark ab.
• Entspiegelte Gläser erhöhen die Lichttransmission (ca. 4% pro entspiegelte Seite des Glases).
• Normale Zweifach-Isolierverglasung hat einen Lichttransmissionsgrad von ca. 72% (je nach Glasdicke und Glasart).
• Schmutzige Fenster, Vorhänge und Zusatzgläser reduzieren die Transmission
Weiterlesen » Trevira CSTrevira CS (Komfort + Sicherheit) ist ein eingetragenes Warenzeichen der Fa. Trevira GmbH & Co. KG (ehemals Hoechst AG). Trevira CS ist eine vollsynthetische Faser auf Polyesterbasis. Das besondere am Gewebe ist, dass eine Schwerentflammbarkeitskomponente
in die Faser chemisch eingebaut ist.
Weiterlesen » U-WertKenngröße für den Wärmeschutz in W/(m²K), gibt die Wärmemenge an, die innerhalb einer Stunde durch einen Quadratmeter eines Bauteils übertragen wird bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin (entspricht 1 °C). Je kleiner der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert), desto günstiger die Wärmedämmwirkung.
z.Bsp. bei Folienrollos
Weiterlesen » UltraschallreinigungBei dieser neuartigen Reinigungsmethode macht man sich die hohen Beschleunigungskräfte des Ultraschalls (Schall mit Frequenzen über 20.000 Hz) zu Eigen, indem man die zu reinigenden Werkstoffe in ein ultraschallerregtes Flüssigkeitsbad legt. In der Reinigungsflüssigkeit entstehen winzige Blasen, in denen sich für Bruchteile von Sekunden ein Vakuum und sehr hohe Temperaturen befinden. Bei der anschließenden Implosion werden gewaltige Energiemengen freigesetzt, die wie ein Angriff von Billionen Mikrobürsten wirken und bis zu 40.000 mal pro Sekunde das Reinigungsgut bearbeiten. Auf diese Weise werden in kürzester Zeit Bakterien, Pilze, Schmutz, Öl, Staub, Fett, Nikotin, Rauchablagerungen und Ruß entfernt. So können z.B. Lamellenvorhänge incl. Schnüre, Ketten, Bänder, Gewichte und Halter in ein bis zwei Minuten gereinigt werden. Bei einem von dem Forschungsinstitut Hohenstein durchgeführten Vergleich behandelter Proben mit entsprechenden Neumustern sind selbst bei 2.000facher Vergrößerung keine Veränderungen im Warenbild erkennbar. Weiterlesen » Ultraviolette Strahlung (UV)Im allgemeinen haben Gläser eine etwa proportional zum g-Wert reduzierte UV-Transmission (Einheit: mW/cm²). Über Wellenlängen von 380 nm werden hochfotochemische Strahlen wirksam, welche zu 90% für das Vergilben von Möbeln, Bildern und Dokumenten verantwortlich sind. Weiterlesen » UV-Schutz-FolienBis zu 100% aller UV-Strahlen werden je nach Hersteller-Produkt über das gesamte Lichtspektrum abgewiesen. Das Ausbleichen, Verspröden und Verblassen (Photodegradation) von Materialien wird so erheblich verzögert, z.B. bei Textilien, Tapeten, Leder, Teppichen, Antiquitäten, Gemälden und Aquarellen. Weiterlesen » UV - StrahlungUV-Strahlung ist kurzwellige, energiereiche jedoch Unsichtbare Strahlung der Sonne.
UV-C wird in der Atmosphäre durch die Ozonschicht (noch) zu 100% absorbiert.
UV-B wird zum Teil durch die Atmosphäre absorbiert.
UV-A und UV-B tragen wesentlich zum Ausbleichen von Materialien bei.
Weiterlesen » UV-TransmissionSumme des ultravioletten Spektralanteils der Sonnenstrahlung, der durch das Verglasungssystem hindurchdringt. Die energiereiche UV-Strahlung trägt maßgeblich zum Ausbleichen von Gegenständen bei, die längere Zeit dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. 100% = vollkommene UV-Durchlässigkeit / 0% = totale UV-Blockade Weiterlesen » VertikaljalousienDienen dem Sicht- und Sonnenschutz gewinnen jedoch zunehmend auch als dekoratives Element an Bedeutung. Man kennt sie auch unter dem Namen Lamellenvorhang oder Senkrechtjalousie, sie ist für die unterschiedlichen und schwierigsten Fensterformen geeignet. Weiterlesen » Verdunkelung/ VDAEine Verdunkelung ist eine Vorrichtung, mit der eine Öffnung durch einen aufrollbaren Behang lichtdicht verschlossen werden kann. Weiterlesen » AnforderungenVerdunkelungen müssen in geschlossenem Zustand lichtdicht sein. Im Bereich des Auslassschlitzes am Rollkasten muss in voller Breite eine Ablaufleiste (Rutschleiste) vorhanden sein (DIN 18073). Weiterlesen » BehangDer Behang besteht aus dem Fallstab und einem Flächengewebe in zwei Ausführungen (vereinzelt werden auch einwandige Rollladenstäbe aus Kunststoff oder Aluminium verwendet). Weiterlesen » HolzdrahtgewebeDer klassische Behang, besteht aus waagerechten Holzstäbchen 2,4 mm Durchmesser, mit senkrechten Baumwollfäden engmaschig verwebt, einseitig mit lichtdichter, ultrarotsicherer und alterungsbeständiger Spezialfolie kaschiert. Er vereinigt gutes Wickelverhalten mit hoher Breitenstabilität bei kleinen Ballendurchmessern, standardmäßig zeigt die Beschichtung zur Raumseite. Weiterlesen » TextilgewebeTrägergewebe aus Trevira CS mit aufgeschweißten Taschen für Aluminium-Aussteifung, einseitig mit lichtdichter PVC-Beschichtung. Der Behang ist schwer entflammbar nach DIN 4102 B1 ausgerüstet und zeichnet sich außerdem durch einen noch kleineren Wickeldurchmesser als Holzdrahtgewebe aus. Weiterlesen » FallstabMeist als Aluminium-Hohlkammerprofil eloxiert oder farbbeschichtet, mit seitlichen Führungsgleitern, an der Unterseite mit einem schaumstoffgefüllten Dichtungsschlauch zum lichtdichten Abschluss auf der Fensterbank. Ist keine Fensterbank vorhanden, so muss eine Weiterlesen » Einfallschieneverwendet werden, dies ist ein U-Profil, in welches der Fallstab einläuft und mit zusätzlichen Dichtungen für einen lichtdichten unteren Abschluss sorgt. Weiterlesen » FührungsschienenMeist aus stranggepresstem Aluminium, in der Regel mindestens 60 mm tief, mit zusätzlichen Dichtbürsten und oft mit einer mattschwarzen Auskleidung zur Vermeidung von Lichtreflektionen versehen. Weiterlesen » WickelwelleIn der DIN 18073 ist vorgeschrieben, dass die Durchbiegung der Welle 1/500 der freien Länge nicht überschreiten darf. In der Technischen Richtlinie Blatt 3 Rollladenwelle sind Diagramme enthalten, mit denen die Auswahl getroffen werden kann. Verwendung finden in der Regel Wellen aus profiliertem korrosionsgeschütztem Stahlblech, aber auch Aluminiumprofile sind üblich. Weiterlesen » Antrieb1Der Antrieb erfolgt mit Gurtzug (kleinere Anlagen) Kurbelgetriebe und Motor. In der Regel werden Rohrmotoren eingesetzt, bei großen gekuppelten Anlagen werden vereinzelt auch Getriebemotoren mit Kettenantrieb eingesetzt. Weiterlesen » RollraumverkleidungBei Neu- oder Umbauten werden Verdunkelungsanlagen in der Regel in die Decke eingebaut. Auf eine spezielle Rollraumverkleidung kann verzichtet werden, wenn gewährleistet ist, dass über die Decke kein Licht eintreten kann. Auf die Ablaufleiste kann auf keinen Fall verzichtet werden! Für den nachträglichen Einbau, aber auch für Deckenanschluss sind Fertigelemente lieferbar. Weiterlesen » AbrechnungsmaßeAls Abrechnungsmaße gelten nach DIN 18073:
Verdunkelungen:
Die Breite der Anlagen, gemessen bis Hinterkante Führungsschienen und die Höhe von Mitte Welle bis Unterkante Einfallschiene. Bei Verdunkelungs-Fertigelementen ist die Höhe bis Oberkante Rollkasten anzugeben
Weiterlesen » Vorhängebeeinflussen durch Material, Farbe, Struktur, Muster und Art der Aufhängung wesentlich die Atmosphäre eines Raumes. Farbe und Muster sollten auf das gesamte Farbkonzept abgestimmt werden. Weiterlesen » VerdunkelungsrolloGenerelle Anforderungen an ein Rollo sind: Verdunkelung (z.B. Vortrags-/ Konferenzräume), diffuses Licht (z.B. PC-Räume).
Zu unterscheiden ist hier konkret zwischen Abdunklung und Vollverdunklung. Bei einer Abdunklung ist noch ein gewisser Prozentsatz von Lichteinfall zulässig - im Gegensatz zur Vollverdunklung, bei welcher keinerlei Licht in den Raum einfallen sollte.
Weiterlesen » WärmeschutzWärmeschutz muss generell in zwei Bereiche unterteilt werden. Zum einen kann man seine Räume mit außen befestigtem Sonnenschutz gegen starke Erhitzung und Sonneneinstrahlung schützen, zum anderen kann man mit Innensonneschutz zusätzlich farbliche Aspekte im Wohnraum setzen und eine wohnliche und gemütliche Lichtumgebung schaffen.
Wärmeschutz muss vieles könne. Tagsüber Schatten spenden, abends das letzte Tageslicht in die Wohnräume leiten und im Winter die Wärme im Raum halten und gut aussehen soll er auch noch. Für diese Aufgaben gibt es eine Vielzahl an Produkten.
Weiterlesen » WärmeschutzrolloRollo für spezielle Einsatzgebiete bzw. Anforderungen. Die hitzereflektierenden Lamellen sind einseitig aluminiumbedampft. Dadurch sorgen die transparenten oder halbtransparenten Lamellen im Sommer mit hohen Reflexionswerten bis zu 64% für ein angenehmes Raumklima und an kalten Tagen für eine zusätzliche Wärmeisolierung. Die Aluminiumschicht verringert die Wärmeabstrahlung von innen nach außen. Die maximalen Werte sind allerdings nur bei sachgerechter Montage unter Beachtung einer effektiven Belüftung (Luftpolster zwischen Glasscheibe und Rollo) zu erreichen. Weiterlesen » Wintergarten-BeschattungZum Schutz vor intensiver Sonnenbestrahlung hinter Glas liegender Räume gibt es eine große Palette interessanter Sonnen- und Lichtschutzsysteme.
Für Innenanlagen setzt man, je nach architektonischer Gegebenheit, z.B. die Rollotechnik ein. Die Bedienung kann durch Schnurzug, Schubstange, Kurbel, elektrisch mit Schalter oder mit Fernbedienung erfolgen. Verglaste Dächer können mit einem Baldachin wirksam geschützt werden; diese Konstruktion ist allerdings nur für rechtwinklig geschnittene Räume möglich. Zur Abminderung des Sonnenlichts benötigt man Spezialgewebe mit hoher Reflexion.
Außenanlagen in Form spezieller Wintergartenmarkisen sorgen für optimale Beschattung. Obwohl in der Regel diese Anlagen in Konstruktion und Material stabil und wetterfest sind, so dass sie ausgefahren und bei leichtem Regen nicht leiden, ist zu beachten, dass Markisen grundsätzlich Sonnenschutzanlagen sind und bei Regen eingefahren werden müssen. Eine nass eingefahrene Markise muss umgehend nach dem Regen zum Trocknen wieder ausgefahren werden.
Weiterlesen » WolkenraffrolloEine weitere Variante des Faltrollos. Durch aufgenähte Raff- oder Gardinenbänder wird der Behang derart drapiert, dass sich gebogte Falten über die gesamte Behangfläche ergeben. Weiterlesen »
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